Betrüger locken mit falschen Online-Stellenanzeigen
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Betrüger locken mit falschen Online-Stellenanzeigen
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Betrüger locken mit falschen Online-Stellenanzeigen

Jobinserate werden als Werbemaschine missbraucht


New York(pte/18.02.2009/06:10)

Online Jobangebote sind nicht immer das, was sie scheinen.

Immer wieder werden im Web Stellenanzeigen geschaltet, hinter denen sich statt eines Arbeitsplatzes nur ein fauler Marketingtrick oder gezielter Datenklau verbirgt. Wie das Wall Street Journal berichtet, tragen die gefälschten Inserate immer öffter dazu bei, dass sich unter den arbeitslosen US-Bürger noch mehr Frustration breit macht. Die Jobsuche gestaltet sich angesichts der Wirtschaftskriese ohnehin schon äußerst schwierig. Während Karriereplattformen aufgrund der zunehmenden Arbeitslosigkeit boomen ( pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=081126002) nehmen gleichzeitig auch Missbrauch und Ausbeutung zu .


So beispielsweise der 53-jährige Tom Green bereits zwei mal Opfer von falschen Jobanzeigen auf dem Portal CareerBilder.com, http://www.careerbilder.com. Beide Male stellten sich Angebote für leitende Positionen als Werbemasche heraus und Green erhielt anstatt eines Jobs dubiose Vertragsabschlüsse mit vermeintlichen Karrerediensten in Höhe von mehreren tausend Dollar." Das ist extrem frustrierend. Man wird sehr skeptisch was den Arbeitsmarkt betrifft", sagt Green. Um solchen Betrügern aus dem Weg zu gehen, sollten Jobsuchende vorsichtig mit Stellenangeboten umgehen und nicht voreilig persönliche Daten herausgeben. Denn solange keine konkreten Vereinbarungen getroffen werden, kosten die falschen Jobinserate zwar Nerven und Zeit, aber keine horrenden Geldbeträge.


"Internetnutzer sind grundsätzlich Gefahren und Betrugsversuchen ausgesetzt", meint Barbara Wiesinger, Country Manager & Sales Direktor Austria beim Jobportal Monster Worldwide, gegenüber pressetext. Allgemein gesprochen seien Anzeigen mit gebührenpflichtigen Telefonummern zu hinterfragen, oder aber wenn der Bewerber dazu aufgefordert werde ein Bankkonto für die Bewerbung zu eröffnen oder eine Software vorab runterzuladen. " Monster überprüft die Angaben der Unternehmen, die Stellenanzeigen schalten, sorgfältig", ergänzt Wiesinger.


Auch Rekrutierungsargenturen missbrauchen Jobportale und Karriereplattformen im Netz immer wieder dazu, mit

falschen Anzeigen zu werben. Dabei werden oft attraktive Stellenangebote eingestellt, um Leute letztlich für

deutlich schlechtere Positionen zu gewinnen. Oft seien die angepriesenen Jobs bereits besetzt oder ein Zusammenschnitt verschiedener Anzeigen, warnt Steven Greenberg, Betreiber der Karriereplattform

jobs4point0.com http://www.jobs4point0.com. "Rekrutierungsfirmen machen das, weil sie möglichst viele Lebenläufe mit möglichst wenigen Stellenanzeigen einsammeln wollen." Danach würden sie unattraktive Jobs an diese Leute vermitteln und darauf hoffen, dass sie verzweifelt genug sind, die weniger tollen Angebote trotzdem anzunehmen.

Um Betrügern entgegenzuwirken, kontrollieren heute viele Webseiten ähnlich wie Monster die Ausschreibungen im Vorfeld. Allerdings kann so auch nur ein Teil der betrügerischen Inserate abgefangen werden. Nicht jedes falsche Angebot ist in sofort als solches ersichtlich. Dennoch gibt es Hinweise auf fragwürdige Anzeigen. Beispielweise fehlen dabei oft Dedails über das betreffende Unternehmen oder die ausgeschriebene Position. Auch die Jobbeschreibungen selbst sind meist sehr vage gehalten oder es wird mit Gehaltsspannen mit über 50.000 Dollar gewoben. Wenn Arbeitssuchende bei einer Stellenanzeige unsicher sind, lohn sich in jedem Fall ein wenig Recherche zum angegebenen Unternehmen, bevor detaillierte Angaben zur eigenen Person gemacht werden. (Ende)


Aussender: pressetext.austria

Redakteur: Claudia Zettel

email: zettel@pressetext.com

Tel +43-1-81140-314